Canyoning in JordanienFVA Jordanien

Steilwände, Canyons, Wasserfälle: Jordaniens Wadis sind Anziehungspunkt für Extremsportler.


 

Exremsport in Jordanien

 

Canyoning im Königreich

Noch verschlägt es Touristen nur selten in dieses surreale Terrain: Im Königreich Jordanien bewegen sich Abenteurer noch auf jungfräulichem Gebiet. Die kontrastreiche, fast unberührte Natur mit ihren heißen Quellen und beeindruckenden Gebirgszügen, Canyons und Steilwänden machen den Wüstenstaat in Vorderasien so attraktiv. Vor allem die Wüstenwelt westlich der Königsstraße – lediglich von hartgesottenen Beduinen bewohnt – entwickelt sich langsam aber sicher zum Anziehungspunkt für Extremsportler. Kaum durch Karten erfasst, besteht das Territorium aus wenigen abschüssigen und gefährlichen Wegen. Die Wadis sind die perfekten Abenteuerspielplätze: In den zeitweise ausgetrockneten Wasserläufen gilt es Felsen und Täler, Klippen und Wasserfälle zu bezwingen und zwar kletternd, springend, schwimmend, am Seil oder auf allen Vieren.

Wohl der bekannteste der jordanischen Canyons ist Wadi Mujib. Touren durch die unter Naturschutz stehende Schlucht werden streng kontrolliert: Sie sind nur mit einem Guide erlaubt und sollten daher lange im Voraus gebucht werden. Auf der Strecke durch Wasserfälle, Felsenpools und über steile Riffs werden Seile und einiges an Kraft benötigt, so dass die Route nur bedingt für Anfänger geeignet ist. Nach dem Abstieg in die Schlucht kämpfen sich Abenteuerfans flussaufwärts durchs kühle Nass bis sie den ersten Felsenpool erreichen. Von hier aus führen schmale Gänge zwischen dunkelrotem Sandstein, der bis zu 200 Meter in die Höhe reicht, den Canyon entlang. Am Wasserfall angekommen wird das Klettergeschirr angelegt und die Seile gesichert. Dann heißt es Zähne zusammen beißen. Denn der einzige Weg nach unten führt fast frei am Seil baumelnd zwischen Wasserfall und Steilwand in die Tiefe der schwarzen Klamm des Wadi Mujib.

Als landschaftlicher Kontrast zur düsteren Klamm des Mujib bietet sich eine Tour durch die Wadi al Karak an. Jeder Abschnitt der 15 Kilometer langen Strecke durch den Canyon birgt eine neue Welt aus kontrastreichen Felsformationen, gluckernden Wasserstrudeln und sattem Grün. Zwischen hängenden Gärten aus tropischen Pflanzen erklimmen Sportliche mehrere Klippen und Wasserfälle. Nach der abenteuerlichen Tour durch enge Steilwände und über scharfe Felsen kommt der 80 Meter hohe Wasserfall, der für eine erfrischende Dusche genutzt werden kann, gerade Recht. Das Ziel ist Ghor Al Mazra'a am Toten Meer, wo die Wadi al Karak endet und man Jordaniens Grand Canyon wieder verlässt.

12.09.10

Melanie Rottmüller


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Aqaba von oben

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