Nationale Tourismusorganisation v. Montenegro


Natur- und Aktivurlaub in Montenegro
Naturparadies an der Adria
Unendeckte Unterwasserwelten, einsame Buchten, weite Sandstrände, wilde Küsten und eine abwechslungsreiche Bergwelt – Montenegro bietet Natur- und Aktivreise-Liebhabern auf seinen knapp 14.000 Quadratkilometern alles für einen perfekten Urlaub. Mit seiner legendenreichen, bewegten Geschichte kommen aber auch Kulturfreunde voll auf ihre Kosten, denn Montenegro verbindet Orient und Okzident. So finden sich hier Spuren der Griechen und Römer, der Venezianer und Habsburger sowie des Osamischen Reiches.
Seine Naturschönheiten wie die Tara-Schlucht, die tiefste und längste Schlucht Europas, seine Fjorde und Seen, einer der letzten Urwälder Europas und sein Hochgebirge mit 48 Zweitausendern und 17 Gletscherseen machen Montenegro zum ökologischen Staat. Mit Kampagnen für Umweltbelange und der Zusammenarbeit mit Organisationen wie Euronatur setzt sich das ganze Land für den Schutz und die Erhaltung des natürlichen Raumes ein. Seit 2009 verfügt es so über fünf Nationalparks mit ganz unterschiedlichem Charakter. Das unter Schutz stehende Durmitor-Massiv wurde UNESCO-Weltnaturerbe und 2005 sogar der gesamte Nationalpark zum UNESCO-Welterbe.
Ein Naturhighlight Montenegros ist auch die Bucht von Kotor: Mit knapp 30 Kilometern Länge und eingerahmt von 1.900 Meter hohen Bergen ist sie das einzige Fjord im Mittelmeer. Der gewaltige Naturhafen wurde kulturell durch hier ansässigen, weltoffenen Seeleute geprägt, die langen Perioden im Zeichen des Löwen von Venedig und der Einfluss der Habsburger. Zeugnisse vergangener Epochen geben die Sakralbauten der drei Weltreligionen im Hinterland. Die Kirchen, Klöster und Moscheen überraschen mit ihrer Architektur und prunkvollen Ausstattung wie beispielsweise dem ersten auf dem Balkan gedruckten Buch sowie wertvollen Reliquien im Kloster in Cetinje, der einstigen königlichen Hauptstadt. Beeindruckend ist auch das größte montenegrinische Heiligtum, das Kloster Ostrog oder die Hussein-Pasha-Moschee aus dem 16. Jahrhundert in Pljevlja.
Mit 240 Sonnentagen und das mildem Mittelmeerklima ist die Küstenregion Montenegros von Frühjahr bis in den Spätherbst ideal für Aktivurlaub. Auf rund 6.000 Kilometern, zum Großteil bereits bestens ausgeschildert und durchweg gut befahrbar, können sich Wanderer, Radfahrer und Mountainbiker großzügig austoben und dabei die traumhafte Natur genießen. Dabei begegnen sie Festungen aus österreichisch-ungarischer Zeit, stillen Dörfern, alten Karawanenpfaden sowie kleinen orthodoxen Kapellen. Wer Nervenkitzel sucht, kann durch die Tara-Schlucht raften, sie auf traditionellen Flößen erleben oder einen unvergesslichen Bungee-Sprung von der 152 Meter hohen Tara-Brücke wagen. Viele weitere Flüsse bieten Canyoning oder Kajaktouren und der Naturabenteuerpark im Lovcen Nationalpark einen Hochseilgarten mit allen Schwierigkeitsgraden.
16.05.11
Sue Weyrich
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