Namibia Tourism Board-Dave Humphreys


Mit dem Jeep durch Namibia
Allrad-Abenteuer in der Wildnis
Wüste und Berge, Dünen und Wälder: Namibia beeindruckt mit atemberaubender Landschaft und einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Und das kommt nicht von ungefähr: Als einziges Land der Erde garantiert Namibia den Naturschutz in der Verfassung. So können Besucher die exotische Tierwelt in den zahlreichen Nationalparks hautnah erleben. Zu sehen gibt es nicht nur Giraffen, Zebras und Flusspferde, Antilopen, Hyänen und Vögel. Auch die Big Five – Löwe, Nashorn, Leopard, Elefant und Büffel – können in den Parks beobachtet werden.
Namibia-Reisen starten und enden in aller Regel in Windhoek. Die Hauptstadt im Landesinneren mit ihrer von europäischen und afrikanischen Einflüssen geprägten Atmosphäre ist lebendig und beschaulich zugleich. Von Windhoek ist es nur ein Katzensprung in die afrikanische Wildnis. Ob mit dem Geländewagen, auf geführten Bustouren oder mit dem luxuriösen Desert Express – das Land lässt sich hervorragend bereisen. Hotels internationalen Standards sind hauptsächlich in den großen Städten wie Windhoek und Swakopmund zu finden. Resorts, Lodges und Gästefarmen sind nahezu flächendeckend über das ganze Land verteilt. Fast alle bieten Safari-Möglichkeiten auf eigenem Gelände oder in angeschlossenen Naturschutzgebieten, Bootsausflüge und Pferderitte.
Mit einer Fläche von 50.000 Quadratkilometern ist der Namib-Naukluft-Nationalpark das größte Naturschutzgebiet des Landes und das viertgrößte der Welt. Es ist die weite, unberührte Landschaft mit ihrer Stille und dem kontrastreichen Formen- und Farbenspiel, die hier so fasziniert: Trockenwüsten und Geröllebenen, gewaltige Bergmassive und rote Sanddünen. Vor allem Abenteurer und Aktivurlauber kommen voll auf ihre Kosten: auf Safaris, beim Reiten, Klettern, Trekking, Sandboarding oder Paragliding. Nur vier Teile des Parks sind für Besucher zugänglich: Die Naukluft-Berge, das Namib-Gebiet, Sandwich Harbour sowie Sesriem und Sossusvlei. Letzteres ist vor allem für die höchsten Dünen der Welt bekannt. Je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen erscheint das Sandmeer mit seinen roten bis zu 300 Meter hohen Dünen in unterschiedlichen Farbnuancen. Tipp: Früh aufstehen lohnt sich – bei Sonnenaufgang gelingen die schönsten Erinnerungsfotos.
19.12.09
Vivien Fischer
Mehr über den Namib-Naukluft-Nationalpark bei Einfach-sehenswert.de
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