Paar am Millstätter See Millstätter See Tourismus

Unvergleichlich schön: Traumhafter Ausblick auf den See.


 
 

Der Millstätter See Höhensteig

 

Traumplätze entdecken

Der 200 km lange Millstätter See Höhensteig führt in acht Etappen mit zahlreichen Nebenrouten von der Welt der Dreitausender ganz im Westen des Millstätter Sees über die Millstätter Alpe und das Goldeck bis zum Weltenberg Mirnock. Jeder Abschnitt, der sich auch für Tagestouren anbietet, erfüllt die Sehnsucht nach Unbekanntem und Überraschendem.

Ins Reich des Feuersteins der Liebe, des Granaten, begeben sich Wanderer über die sanften Kuppen der Millstätter Alpe, deren Wege und Steige mit den rubinroten Steinen gepflastert sind. Hoch oben auf dem Grat des Höhenrückens steht das Granattor. Der mächtige Durchgang, dessen einsehbare Pfeiler mit Tonnen von Granatgestein gefüllt sind, erinnert an das größte Granatvorkommen Europas, das sich im Inneren der Millstätter Alpe befindet. Wer das Tor durchschreitet, genießt den Blick über den Millstätter See und steht zwei Welten gegenüber: den saftig-grünen Almengründen der Nockberge und den schneebedeckten Gipfeln des Nationalpark Hohe Tauern.

Hinauf auf den Weltenberg Mirnock (2.100 m) entführt Etappe 4. Dass schon die Menschen in grauer Vorzeit um die Kraft des Mirnocks wussten, darauf weist der Lochvisierstein Menhir hin, ein vermutlich bewusst in die Erde gesetzter Felsen, dessen markante Öffnung den Blick auf den geschwungenen Gipfel des Bergs freigibt. Das letzte Stück hinauf auf den Mirnock führt über die 30 Stufen der Scala Paradisi, der Himmelsstiege, gesäumt von Monolithen als steinerne Wegweiser.

Wenn die Sonne ihre letzten Strahlen über den Millstätter See schickt, erreichen die Wanderer beim Gasthof Bergfried in Gschriet den Sternenbalkon – ein Platz zum Träumen und Schauen. Hier schweift der Blick von den Hohen Tauern zum ins Abendlicht getauchten Millstätter See. Bei den Mirnockbauern, an deren Höfen die Wanderer vorbeiziehen, lässt es sich gut rasten – bei Most, Bauernkrapfen und Hadensterz. Den Durst löscht auch das Wasser der zahlreichen Quellen, das einen hohen Mineraliengehalt aufweist.

Neben den acht Etappen bieten sich am Millstätter See Höhensteig zahlreiche Nebenrouten an, die Kultur- und Naturjuwele bergen. Bei einem Spaziergang an der Krebsenwandermeile bei Fresach erforschen Wanderer den Lebensraum des Steinkrebses, der im Weirerbach sein letztes Rückzugsgebiet in Kärnten gefunden hat. Vom Schloss Porcia in Spittal, einem der wenigen Renaissancebauten Kärntens, geht es zum Museum Carantana in Molzbichl, das seinen Besuchern die Geschichte des frühen Mittelalters eindrucksvoll näher bringt.

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Mehr Infos:
Millstätter See www.millstaettersee.at
 


 
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