Forsthofalm - Günter Standl


Travel Green: Forsthofalm, Leogang
Auszeit im Holzhotel
Zurück zur Natur: Das ist in der Forsthofalm nicht bloß eine Floskel. Stattdessen setzt das Vier-Sterne-Hotel im österreichischen Leogang auf ein ökologisches Rundumkonzept – und ganz viel Romantik: Umgeben von Almwiesen im Sommer und mit direkter Pistenanbindung im Winter liegt die Forsthofalm ganz idyllisch im Salzburger Land. Hier, auf 1050 Metern Höhe, verschmelzen vier Stockwerke moderner Architektur und ein traditionelles Gasthaus. Der Clou: Der Neubau ist komplett aus Holz.
So kommen die massiven Holzwände und Decken ganz ohne Nägel und Leim aus und werden dafür mit 70.000 Holzdübeln zusammengehalten. Zum Einsatz kamen heimische Holzsorten wie Fichte und Lärche, Stein und Glas. Auch bei der Inneneinrichtung wurden natürliche Materialien verwendet: In den 21 zeitlosen Zimmer und Suiten regieren klare Linien und Panoramafenster sowie Böden aus Holz und Schiefer, dazu Vollholzmöbel und –türen und Textilien aus Leinen und Jute. Das Highlight für Romantiker: In den Suiten relaxt man in der eigenen Panoramabadewanne mit Ausblick auf die Bergwelt. Die Natur ist in jedem Raum erlebbar, denn überall duftet es nach Holz. Das angenehme Raumklima soll sogar die Herz-Kreislauf-Frequenz senken und so für Wohlbefinden und entspannteren Schlaf sorgen.
Nicht umsonst wurde das Holzhotel 2009 für seine Nachhaltigkeit mit dem Staatspreis für Energieeffizienz im Tourismus ausgezeichnet. Denn die Passivbauweise ist nicht nur wärme- und lärmdämmend, sondern auch energiesparend. Zusätzlich punktet das Almhotel mit Solarzellen und eigener Wärmegewinnung. Die Philosophie spiegelt sich auch in der Küche wieder: Bei den Zutaten wird Regionalität und Bioanbau großgeschrieben: Rind- und Schafsfleisch, Gemüse, Obst, Eier und Honig stammen aus der Region. Das Frühstück, das sich Romantiker auch direkt im Zimmer servieren lassen können, besteht sogar zu 99 Prozent aus biologischen Produkten.
Doch das ist noch längst nicht alles: Das lichtdurchflutete Spanorama auf dem Hoteldach bietet Almwellness vom Feinsten. In den drei Saunen entspannt man mit Panoramablick auf die Leoganger Berge und täglich wechselnden Düften wie Rosenblüten, Minze, Bergheu oder Lavendel. Auch die Anwendungen sind biologisch und hausgemacht: Peelings, Massageöle, Salben & Co werden auf Basis von kaltgepresstem Olivenöl und handgesammelten Kräutern selber hergestellt. Bei der Kräuterstempelmassage kann sich der Gast die Kräuter nach eigenen Wünschen zusammenstellen lassen z.B. mit entspannendem Johanniskraut oder Zitronenmelisse. Originell: Der Hingucker im Wellnessbereich ist das Fenster im Fenster: Dabei wurde ein altes Fenster mitten in die Glaswand eingebaut.
Mehr Infos: Hütten 37, Leogang, Tel. T: +43 (0) 6583/8545, www.forsthofalm.com
11.10.10
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