ITER


Travel Green: Öko-Urlaub auf Teneriffa
Ferien im CO2-freien Dorf
Architektenhäuser aus ökologischen Materialien, Fahrräder und Elektrowagen und die ausschließliche Nutzung von Öko-Strom: Das erste CO2-freie Dorf Casas bioclimáticas im kleinen Fischerort Granadilla im Süden von Teneriffa zeigt, wie gut Nachhaltigkeit funktionieren kann. 24 internationale Architekten planten das im letzten Frühjahr eröffnete Öko-Dorf zusammen mit dem Technologischen Institut für erneuerbare Energien ITER und testeten ein Jahr lang mit unterschiedlichsten Bewohnern, deren Verbrauchsdaten gesammelt wurden, wie das Konzept funktioniert. Nun lädt die Insel Gäste aus aller Welt zum CO2-freien Urlaub im schönen Öko-Dorf.
Die jeweils individuell geplanten bioklimatischen Villen bestehen insbesondere aus recycelten und ökologischen Werkstoffen und besitzen den Komfort von privaten Apartments. Im harmonischen Einklang mit der Natur und lokalen Bräuchen funktionieren alle Villen ohne externe Energie und bieten neben rund 125 Quadratmeter Wohnfläche einen phantastischen Meerblick. Bei ihrem Bau wurden die Kräfte der Natur genutzt, indem zum Beispiel die Tradition des Windschutzes mit von Luftkammern durchzogenen Felswänden einbezogen wurde – wie beim Weinanbau auf Lanzarote. Die Mauer hält stärkeren Wind ab, sorgt mit ihren Luftkammern aber für eine natürliche Isolation des Gebäudes und eine angenehme Kühlung durch Lüftungsschlitze.
Die Zimmer der Häuser sind jeweils im passenden Design zum Haus individuell gestaltet und mit zeitgenössischen, schlichten Klassikern anerkannter Designer im stimmigen Mix mit führenden europäischen Verbrauchermarken eingerichtet. Um sich kulinarisch zu verwöhnen, können die Gäste Bio-Produkte per Internet bestellen, die der hauseigene Koch dann zubereitet oder sie nutzen einen der vielen Lieferservices der umliegenden Restaurants. Ab 2012 soll es zudem einen Pool im Dorf geben – natürlich aus ökologischen und umweltfreundlichen Materialien.
Teneriffas über 340 Sonnentage pro Jahr betreiben die Solarplatten, die Strahlen in Strom umwandeln, ins öffentliche Netz einspeisen und dann in die Steckdosen zum Gebrauch zurückschicken. Eine Abwasser-Aufbereitungs- und eine Entsalzungsanlage sorgen für frisches Wasser im Dorf. Die nach Süden ausgerichteten Häuser aus wärmespeicherndem Material wie Ton oder Stein speichern tagsüber Wärme, die sie nachts abgeben und machen Heizen dadurch selbst im Winter meist überflüssig. Steuerbare, bewegliche Schattenspender sowie Wasserläufe und Grünflächen rund um die Häuser sorgen im Sommer für natürliche Kühlung. Ist niemand im Haus, schaltet die Anwesenheitselektronik automatisch das Licht aus. Perfekt auf die Anzahl der Bewohner abgestimmte Geräte helfen weiter, möglichst wenig Strom zu verbrauchen.
Weitere Infos: Casas Bioclimáticas - ITER, Granadilla, Tel. +34 922 747 700, http://casas.iter.es/
31.03.11
Sue Weyrich
Die rätselhaften Pyramiden von Güimar sind ein Must-See auf Teneriffa. Warum, weiß Einfach-sehenswert.de
Weitere Infos
Aktuelles Reisewetter
Höchst- und Tiefsttemperaturen, Wetterlage und UV-Werte: Die Wettervorhersage für Santa Cruz de Tenerife
Statt Hotel
Ferienwohnungen bieten Urlaub ohne festgelegte Zeiten oder besondere Regeln. Was solche Apartments weiter auszeichnet,...
Natur entdecken
Teide, Timanfaya, Garajonay & Co: Die schönsten Nationalparks auf den Kanaren...
Regiobizz - alles was das Herz begehrt. Von Kanaren Reisen online buchen, Immobilien kaufen bis zu Tickets für Veranstaltungen finden Sie hier alles.
Zum Partner Regiobizz








