Destination DCSpiontouren in Washington, DC
In geheimer Mission
Auch wenn der prominenteste Agent der Welt ohne Frage aus Großbritannien stammt, Washington, DC bietet zahlreiche Orte, an denen Agenten einst ihre geheimen Missionen ausführten - oder es vielleicht heute noch tun: vom berühmten Watergate-Komplex über geheime Treffpunkte bis hin zu einem Briefkasten für die Geheimkorrespondenz in Georgetown. Zudem lassen zahlreiche Museen das Wirken der Schlapphüte lebendig werden. Wir verraten, wo man in der amerikanischen Hauptstadt auf den Spuren der Spione wandeln kann.
James Bond-Feeling pur bietet das International Spy Museum. Besucher schlüpfen in eine "fremde" Identität und werden in die wichtigsten Grundlagen der Spionage eingeweiht: Verhörtechniken, Codes entschlüsseln und einen Safe knacken. Dazu bietet das Museum Originalexponate, wie einen zum Fluchtauto umgebauten Trabbi, Spezialprogramme wie die GPS-basierte "Spy in the City" Tour oder das interaktive Spionageabenteuer "Operation Spy", das auf einem wahren Fall der CIA beruht.
Das interaktive National Museum of Crime & Punishment versetzt mit Requisiten aus Hollywoodfilmen und historischen Ausstellungsstücken aus dem realen Alltag der Polizei in die Welt der Verbrecher und Ermittler. Dazu gibt es Einblicke in die Welt der Forensik, verrät Wissenswertes rund um Piraten, Wild West Banditen, Serienkiller und Gangster und erlaubt Blicke in das Aufnahmestudio der amerikanischen Serie "America's Most Wanted".
Geschichten über Spione erfahren Besucher im Newseum. So beschäftigt sich die Spezialausstellung "G-Men and Journalists: Top News Stories of the FBI’s First Century" mit der Rolle des FBI in der Verbrechensbekämpfung und die Berichterstattung darüber der Medien. Gezeigt werden u.a. Exponate wie Patty Hearsts Mantel, die Hütte des Unabombers und der elektrische Stuhl, auf dem der Entführer des Lindbergh Babys einst hingerichtet wurde.
Wer nach der Spionagetour hungrig ist, kehrt im Zentan im mondänen Donovan House ein oder genießt ein Dinner mit besonderer Thrill-Atmosphäre im, nach dem berühmten französischen Autor und Spion benannten, Zola. Doch Achtung: Nichts ist dort, wie es auf den ersten Blick scheint. Echte Spionagegeschichte erlebt man im Chadwicks in Georgetown, wo 1985 die geheimen Dokumente ausgetauscht wurden, die zum Zusammenbruch der CIA in der damaligen Sowjetunion führten.
Auch residieren kann man in Washington DC wie ein Spion. Zum Beispiel im Hotel George, das spezielle "Undercover Washington" Pakete bietet. Oder im Washington Marriott Wardman Park. Dort verkrochen sich schon berühmte Agenten, wie die britische Spionin Cynthia. Im Mayflower Renaissance Washington DC Hotel speisten bereits Größen wie J. Edgar Hoover oder der deutsche Spion Georg Dasch. Modernes Spionagefeeling bietet das Mandarin Oriental Washington DC, das schon als Kulisse für den Hollywood-Film "Salt" mit Angelina Jolie diente. Auf den "Spies of Washington"-Touren werden so einige Geschichten ans Tageslicht befördert, die eigentlich im Verborgenem hätten bleiben sollen...
25.03.11
Sue Weyrich
Nicht verpassen: Das Washington Monument zählt zu den Highlights der US-Metropole. Warum, verrät Imposante.bauwerke.de
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