Thors Hammer im Bryce CanyonUtah Office of Tourism

Der Bryce Canyon im Südwesten Utahs ist für seine farbigen Felssäulen aus Kalkstein - die sog. Hoodoos - bekannt. Der berühmteste: Thors Hammer.


 

Utahs Nationalparks im Winter

 

Das Wintermärchenland

Wenn die tiefstehende Sonne die Canyons in sattes Orange hüllt, man Stille und Weite genießen kann und weißer Schnee, wie Zuckerguss auf den Spitzen der bizarren Felsformationen liegt, ist es Winter in Utahs Nationalparks. Ob Wandern durch steinerne Bögen, Langlauf vorbei an skurrilen Felsen, Schneeschuhtouren durch tiefe Schluchten oder einfach nur Spazieren, Schauen und Genießen - das winterliche Canyonland mit Bryce Canyon, Zion, Capitol Reef, Arches und Canyonlands verzaubert Groß und Klein.

Der Südwesten Utahs lockt mit Zion, Bryce Canyon und Capitol Reef und wird auch Color Country genannt. Warum, wird spätestens klar, sobald man die in unterschiedlichsten Gelb- bis Rottönen leuchtenden Felspyramiden Hoodoos im Bryce Canyon sieht. Zahlreiche Wanderwege führen durch den Park mit seinen filigranen Felsformationen. Schneebedeckt lassen sich diese prima mit Schneeschuhen und Langlaufskiern begehen, die man im Ruby's Inn direkt am Bryce Canyon mieten kann.

Der um einiges mildere Zion Nationalpark etwas südwestlicher gelegen, ist am höheren Canyonrand im Winter schneebedeckt, auf den Grund der Schlucht fallen aber nur selten weiße Flocken. So stehen in den Höhenlagen Schneeschuhwanderungen auf dem Programm z.B. auf dem 11 km langen East Rim Trail. Im tieferen Canyon bietet der schneefreie Watchman Trail Spaziergängern spektakuläre Ausblicke.

Actionfans können Utahs Color Country auch abseits der Nationalparks mit Blue Pine Tours per Schneemobil erkunden. 360 Kilometer auf Straßen und hunderte Kilometer Offroad führen zu Sehenswürdigkeiten wie Cedar Breaks National Monument, Brianhead und Strawberry Point mit Ausblick auf den Zion Nationalpark. Startpunkt der Touren ist im Pinewoods Resort, das auch günstige Motelzimmer und großzügig geschnittene Suiten in rustikalen Blockhütten anbietet.

Recht milde Temperaturen und meist sonnige Tage laden ein, die Naturparadiese Arches und Canyonlands nahe Moab im Südosten Utahs im Winter auf Wanderungen zu entdecken. Arches lockt mit Tausenden Bögen und bizarren Felstürmen, Canyonlands mit atemberaubenden Schluchten, in denen der Colorado und der Green River zusammentreffen. Besonders bei leichtem Schneefall entstehen dort spektakuläre Kontraste zum strahlend blauen Himmel und den roten Felsen - ein Highlight nicht nur für Fotografen.

Ein Geheimtipp für Langläufer sind die La Sal Mountains: Unberührte und einsame Berge, die sich über 3.600 Meter im Osten von Moab in die Höhe strecken und atemberaubende Blicke über die roten Canyons und Täler im Süden Utahs freigeben.

Übrigens: Da die Nationalparks im Winter weniger besucht sind, sind die Unterkünfte meist ein gutes Stück günstiger.

15.11.10

Sue Weyrich


Reiseknigge Nationalparks: In den schützenswerten Räumen der Nationalparks in den USA hat man viele Freiheiten, sollte aber auch manches beachten. Alles über Gebühren, Eintrittskarten und Permits kennt Usa-reise.de
Weitere Infos

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verrät Usa-reise.de

Sleep in Style

Das Amangiri Resort beeindruckt mit modernem Interieur, sagenhaftem Ausblick und parktischer Nähe zu den Nationalparks.

Fotos und Details hat Frankgayer.com


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